Interreligiöser Dialog

Religionen waren in vergangenen Zeiten und auch heute sind sie noch ein großer Einflussfaktoren bei Konflikten, schließlich gehört der Großteil der Weltbevölkerung einer Religion an. Dieses Bild eines Konfliktherdes und Fanatikern hat sich in die Köpfe der Menschen geprägt und oftmals wird gläubigen Menschen mit Skepsis entgegengebracht.
Hier setzt HWPL in ihren interreligiösen Dialogen an: Wir möchten in einen Dialog von innen heraus antreten und diese Feindbilder nicht außen vor zu lassen, die unterschiedlichsten Religionen sollen in einen Austausch treten und einander wertschätzen lernen. Durch den interreligiösen Dialog sollen diese Grenzen und Vorurteile, denen man Religionen im Allgemeinen oder einer bestimmten Religion entgegenbringt, aufgebrochen werden.

Der Gesellschaft soll ein Einblick in die verschiedenen Religionen gewährt werden. Werden die religiösen Schriften näher betrachtet und miteinander verglichen, erkennt man eine Kernbotschaft, die jede einzelne Schrift beinhaltet: Frieden.
Um dies erkennen zu dürfen, wird in den Interreligiösen Dialoge von HWPL die religiösen Schriften verglichen, sodass die Kernessenzen aller Schriften erkannt werden kann. Bei diesen Vergleichen werden daher auch nur die religiösen Schriften und keine Interpretationen, eigene Meinungen und weltliche Schriften herangezogen. Auch kulturelle und politischen Aspekte werden ausgelassen. Allein sollen Antworten durch die jeweilige Schrift gegeben werden.

Jede Religion ist zu den WARP-Offices (World Alliance of Religions Peace) herzlich willkommen, die in 129 Ländern veranstaltet werden. In Deutschland (Frankfurt) finden monatlich zwei Dialoge mit Vertretern unterschiedlicher Religionen statt. Zu universellen Glaubensfragen geben Vertreter aus dem Hinduismus (ISKCON), dem Islam, Buddhismus, Judentum, Bahai und Christentum anhand der jeweiligen Schrift eine Antwort, sodass ein Einblick in die Schriften gewährt werden. Diese Fragen wie „Was geschieht nach dem Tod?“ sind dabei für jeden Gläubigen, Nichtgläubigen und auch für Atheisten interessant, schließlich hat sich jeder eine solche Frage bereits selbst gestellt.

Über die Interreligiösen Dialoge hinaus finden auch religionsübergreifende Zusammenkünfte, z. B. Gebetsveranstaltungen, statt, wodurch eine Einheit geschaffen werden soll. Außerdem soll gezeigt werden, dass Religionen sich nicht gegenseitig diskriminieren, sondern füreinander da sind und offen für alle Menschen sind, die Interesse zeigen und die verschiedenen Religionen kennenlernen möchten.
Bei Interesse, auch mal einem WARP-Office beizuwohnen und für mehr Informationen, können Sie uns gerne eine E-Mail schreiben. Der nächste Termin kann auch in unserem Kalender gefunden werden.

286

WARP Offices

129

Länder weltweit

32

WARP Offices in Frankfurt

WARP-Offices in Frankfurt

Seit 2020 findet auch in Frankfurt zweimal im Monat ein interreligiöser Dialog statt, bei dem die Schriften verglichen werden.

Vertreter des Islams, Christentums und des ISKCON treffen sich und tauschen sich über ihre Schriften anhand verschiedener Themen aus.

Sei bei unserem nächsten Dialog dabei